Die Pfälzer
"Die Pfälzer sind ein unverfälschter Menschenschlag. Persönliche Offenheit, eine
natürliche Neugier, Geradlinigkeit und Geselligkeit zeichnen sie aus."
Soweit die offizielle Leseart über die Pfälzer. Ich persönlich habe festgestellt,
dass man hier, wie überall sonst auch auf der Welt, nach dem Motto lebt: "Wie es
in den Wald hineinruft, schallt es wieder heraus." Geht man offen und ehrlich
auf den Pfälzer zu, kann man das auch wieder erwarten.
Eine weitere sehr wichtige den Pfälzern (mundartlich: Pälzer) nachgesagte Eigenschaft ist die
so genannte Pfälzer Gemütlichkeit. Man setzt sich gerne zusammen an einen Tisch
und dann kommt eine hohe Trinkfestigkeit, wie sie Bewohnern von
Weinanbaugebieten oftmals zugeschrieben wird, zum tragen. - Das kann ich
bestätigen! Wenn man nicht gerade ein Griesgram ist - der Pfälzer würde sagen: "
E elender Griwwelbisser!" -, kommt man schnell mit den Menschen in Kontakt.
Unterstützt wird diese Aussage über die Gemütlichkeit von der Tatsache, dass die
Pfälzer ihren Wein häufig aus Schoppengläsern trinken. In gemütlicher Runde
(etwa auf dem Dürkheimer Wurstmarkt oder anderen Weinfesten) ist es nicht
unüblich, dass der Schoppen (der in der Pfalz zwingend eine Größe von 0,5 Liter
hat) reihum gereicht wird. Also das habe ich persönlich so nicht erlebt. Wo ich
hinkam hatte jeder seinen eigenen Schoppen.
Die Pfälzer Küche ist teilweise sehr deftig und umfasst u. a. grobe Bratwürste,
Saumagen, Leberknödel und Flääschknepp (Fleischklöße), die typischerweise mit
Meerrettichsoße, Sauerkraut oder Weinknorzen, einer besonderen Art
Roggenbrötchen, serviert werden. Wie jeder weiß wurden zu Zeiten von Helmut Kohl
auch ausländische Staatsgäste mit der Pfälzer Küche beglückt. Nicht zu
unterschätzen ist außerdem die Dickköpfigkeit einiger Pfälzer, die oft manches
einfach nur aus Trotz machen (grad selääd = jetzt erst recht). Schließlich
kann die Gemütlichkeit auch in Zorn umschlagen, wenn etwas nicht so läuft, wie
es soll. Wenn dann die Donnerkeile fliegen (Dunnerkeil; beliebter Pfälzer
Fluch), sollte man besser in Deckung gehen. Schließlich waren die Pfälzer
maßgeblich am Bauernkrieg (1525), am Hambacher Fest (1832) und an der
Märzrevolution (1848) beteiligt. Auf Grund der beiden letztgenannten Ereignisse
gilt die Pfalz auch als ein Zentrum der frühen, deutschen Demokratiebewegung.
Als deutsches Grenzgebiet hat die Pfalz durch Jahrhunderte immer wieder
Heimsuchungen durch Kriege erfahren müssen, was wohl auch zu dem engen
landsmannschaftlichen Zusammenhalt der Pfälzer geführt hat.
Durch die Politik Frankreichs, wurden schließlich die linksrheinischen Pfälzer
von den rechtsrheinischen Pfälzern (heute Kurpfälzer genannt) politisch getrennt
und leben daher heute in zwei verschiedenen Bundesländern.
Auch die Pfälzer Sprache ist am Anfang gewöhnungsbedürftig. Ich hatte da am
Anfang so einige Probleme, welche so manchen Anlass zur Heiterkeit gaben. Doch
sie gehört in die Pfalz genauso wie der Wein und die Feste. Der
Pfälzer "Sound"
ist ein Ausdruck der Geselligkeit und der Fröhlichkeit der Bewohner dieses von
der Natur verwöhnten Landes. Dabei gibt es kein einheitliches "Pfälzisch".
Trotzdem versteht man sich, spätestens beim vierten Schoppen, auf einem der
unzähligen Weinfeste.
Ein anderes Thema ist das Verhältnis der Pfälzer mit ihren saarländischen
Nachbarn. Genauso wie sich beispielsweise die Badener und die Schwaben
"bekriegen", machen es auch die Pfälzer und die Saarländer. Lokalpatriotische
Auseinandersetzungen, die natürlich augenzwinkernd durchgeführt werden gibt es
recht häufig. Es werden Saarländerwitze und Pfälzerwitze erzählt, die teilweise
ganz schön heftig sind. Natürlich sind die austauschbar und das werden sie auch.
Hier schon mal ein paar zum aufwärmen.
Aber auch das Land ist wunderschön. Der Pfälzer Wald ist übrigens das größte
zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine sehr schöne Seite über die Pfalz
mit herrlichen Bildern finden Sie unter
Pfalzbild.de.
Eines muss ich ganz klar sagen: Ich habe mich in der Pfalz sehr wohl gefühlt!
Pfälzerwitze und Saarländerwitze
Sagt ein Pfälzer: "Also ich hann jo überhaupt nix gege die Saarlänner. Ich sag
norre: Die Pälzer in die Palz un die Saarlänner in die Saar!" "Haha", saht do
druff de Saarlänner, "ich lach mich dood!" "Wann der norre net Immer die falsche
Versprechunge mache dät!" määnt dodruff de Pfälzer.
Welche Krankheit haben Saarländer, wenn sie am Hintern rot sind? Antwort:
Hirnhautentzündung!
Warum tragen Pfälzer gerne Rollkragenpullover? -- Antwort : Damit man das
Gewinde vom Holzkopf nicht sieht!
Pfälzer und Saarländer machen gemeinsam eine Fahrt ins Blaue in einem
Doppeldeckerbus. Unten, wo die Saarländer sitzen ist nach kurzer Zeit richtig
Stimmung, es wird gesungen und gelacht, man ist fröhlich und gut bei Laune. Im
oberen Stock, wo die Pfälzer sitzen, Totenstille. Nach einer Weile geht ein
Saarländer zu den Pfälzer und fragt, was bei ihnen denn los sei - überhaupt
keine fröhliche Stimmung. Darauf der Pfälzer: "Ihr hab ja auch gut lachen, ihr
habt ja schließlich auch einen Fahrer."
Was ist 5,40 Meter lang, 2.40 Meter breit und stinkt nach Leberwurst? Antwort:
Ein Bus voller Pfälzer. Nächste Frage: Was ist 5,40 Meter lang, 2.40 Meter breit
und stinkt nach Maggi? Antwort: Ein Bus voller Saarländer! Der Grund warum die
Saarländer nach Maggi stinken ist, so die Theorie der Pfälzer; seit die
Saarländer herausgefunden hätten dass Maggi blöd macht, würden Sie dieses
saarländische Universalgewürz als Getränk zu sich nehmen!
Mittlere Reife: Ein Pfälzer Azubi unterhält sich an seinem ersten Arbeitstag in
der Autowerkstatt mit den Kollegen. "Ich honn mittlere Reife" - "Klasse, Hoscht
se ah schon druffmondiert?"
Aus dem Amtsblatt: Nach einem Besuch in England will das rheinland-pfälzische
Innenministerium nun auch in Rheinland-Pfalz den Linksverkehr einführen, weil
die Zahl der Verkehrsunfälle in Großbritannien in der Unfallstatistik weit
unterhalb der deutschen liege. Nach einem ausführlichen Dialog mit seinem
britischen Amtskollegen teilte der Innenminister mit, die Umstellung solle
jedoch zunächst nur auf Probe erfolgen; Erst gelte der Linksverkehr nur für die
LKW's, bei Gelingen sollen ein halbes Jahr später auch die PKW's nachgezogen
werden.
"Glaabscht Du, daß de Mond bewohnt is?", fragt der Saarländer. "Klar", antwortet
der Pfälzer, "do brennt doch immer Licht!"
Zwei Pfälzer gehen angeln, mieten ein Boot und haben einen besonders guten Fang.
Sagt der eine: "Die Stelle müssen wir markieren." Der andere malt ein großes
Kreuz auf den Boden es Bootes. Darauf der Erste: "Du Scheiße, das bringt doch
gar nichts! Das nächste Mal kriegen wir bestimmt ein anderes Boot."
Was ist der Unterschied zwischen einem Kuhschwanz und einem Pfälzer-Schlips? Der
Kuhschwanz verdeckt das Arschloch ganz...
In Landau sind neulich vier Pfälzer beim Milchtrinken ums Leben gekommen! Warum?
- Die Kuh hat sich hingesetzt.
Fragt ein Saarländer einen Pfälzer: "Was is das, flieht in de Luft, hat zwei
Bään on zwei Flüschel und macht 'Raab raab'?" Der Pfälzer überlegt angestrengt
nach, kommt aber nicht drauf. "Wääs ich net", sagt er schließlich. "Ganz ähnfach",
meint der Saarländer, "das is e Raab!" "Ah ja, werklisch ähnfach!", gibt der
Pfälzer zu. "Un was is das" fragt der Saarländer weiter, "Es flieht in der Luft,
hat vier Bään on vier Flüschel on macht zweimol 'Raab raab'" Der Pfälzer kommt
wieder nicht drauf. "Wääs ich ah net!" "Ganz ähnfach, das sinn zwei Raawe" "Ah
ja, stimmt!"stellt der Pfälzer verblüfft fest. "On was is das", stellt der
Saarländer seine dritte Frage: "Es hängt an de Wand, macht 'tick tack tick
tack', on wenn's runnerfallt, is die Uhr kabutt?" "Jetz krieschde mich awwer
nemmee draan", lacht da der Pfälzer, "das sinn drei Raawe!"
Was ist der Unterschied zwischen einem Unglück und einer Katastrophe. - Ein
Unglück ist, wenn ein Bus mit Pfälzern den Abhang hinunterstürzt. Eine
Katastrophe ist es, wenn einer überlebt.
Über einem Pfälzer Friedhof ist ein Hubschrauber abgestürzt. Die Bergungstrupps
sind ausgerückt. 800 Tote haben sie schon gefunden.
Ein Pfälzer sieht in Mannheim zum ersten Mal in seinem Leben ein Auto. Er setzt
sich in ein Taxi um das neue Gefährt kennen zu lernen. Während der Fahrt fragt
er den Taxifahrer: "Sag mal, was ist das für ein Stock in dem Boden ?" - "Das
ist der Ganghebel. Mit dem kann ich einstellen, wie schnell ich fahren möchte."
Wenig später: "Was ist das für ein rundes Ding, an dem du dauernd drehst ?" -
"Das ist das Lenkrad, möchte ich nach links, drehe ich nach links - möchte ich
nach rechts, dann drehe ich nach rechts." Wiederum kurze Zeit später: "Was ist
das für ein Stern da vorne an dem Auto ?" Der Taxifahrer ist inzwischen genervt
und sagt: "Das ist zum Anvisieren von Fußgängern, die über die Straße laufen.
Mit diesem Stern erwische ich sie garantiert !". Wie es der Zufall will, ein
paar hundert Meter weiter läuft eine alte Frau über die Straße und der
Taxifahrer kann gerade noch ausweichen. Beim Blick in den Rückspiegel sieht er
die Frau auf der Straße liegen. Der Pfälzer: "Ihr mit eurer Scheiß-Technik.
Hätte ich die Tür nicht aufgerissen, hätten wir sie nicht erwischt !"
Warum dauern in der Pfalz eigentlich die Fotoarbeiten so lange ? - Weil sie die
Filme in die Entwicklungsländer schicken.
Nachts um halb vier klingelt in Grottelbach das Telefon: "Tschuldigung, hann Sie
die Nummer Zwei Zwei Zwei?" "Nä, mir hann die Nummer Zweihunnertzweiunzwanzisch!"
"Au, dann hann ich mich verwählt, dut mir lääd. daß ich Sie gestört hann!" "Is
net schlimm, ich hann jo eh müsse offsteh, es Telefon hat doch gerappelt!"
Zwei Pfälzer brechen aus der Irrenanstalt aus. Ruft der eine: "Komm, mir flieje
zur Sonn' !" Sagt der andere: "Awwer die is doch viel zu heiß" Meint der erste:
"Du Dummkopp, wenn mir flieje, dann flieje mir doch naachts!"
Oskar fragt Rudolf: "Es is mei'm Vadder sei Sohn, awwer net mei Bruder. Wer is
das?" Rudolf kommt einfach nicht drauf. "Ganz einfach", meint Oskar, "das bin
ich!" "Genial", meint Rudolf. Abends stellt er seiner Frau die gleiche Frage: "Horschemol
zu, Fraa, wer is das: Es is mei'm Vadder sei Sohn awwer net mei Bruder!" Seine
Frau kommt einfach nicht drauf. "Ganz ainfach", meint Rudolf, "das is de Oskar!"
Ein Pfälzer steht auf der Straße und hält den Haustürschlüssel vor sich. Kommt
ein Saarländer vorbei und fragt: "Was machscht dann Du doo?" Antwortet der
Pfälzer: "Ich warte uf mai Haus." Meint der Saarländer: "Unn wie machsch de
das?" Erwidert der Pfälzer: "Ei gonz ähnfach, die Welt dreht sich doch, un da
wart ich gonz ainfach, bis mai Haus vorbeikummt"!
Drei Saarländer fliehen aus dem Knast. Das Gebäude grenzt direkt an ein
Bahngelände. Die Saarländer lassen sich an zusammengeknoteten Bettlaken an der
Gefängnismauer herab und landen genau auf einem Schienengleis, auf dem sie zu
flüchten beginnen. Sie laufen und laufen...bis aus der Ferne ein Zug hinter
ihnen auftaucht. Sie erhöhen ihr Tempo, der Zug kommt immer näher. Die drei
laufen immer schneller. Als der Zug ganz nahe ist, ruft der hinterste: "Wenn
aweile nit ball e Weich' kummt, simmir verlore!"
In Pirmasens sitzen zwei Saarländer in einer Kneipe. Sie wollen Pfälzer ärgern,
gehen an den Nachbartisch, an dem zwei Pfälzer sitzen und fragen: "äh, ihr zwee,
wisse Ihr, wer die Allerbleedschde von de ganz Welt sinn?" Die Pfälzer denken
lange nach, schauen sich ratlos an und schütteln den Kopf: "Nää, das wisse mir
net!" "Ei das bischd du unn dei Freind!" erwidern die Saarländer und lachen sich
kaputt! Eine Woche später sitzen die beiden Pfälzer in einem Lokal in der
Saarbrücker Altstadt. Sie wollen Rache nehmen. "Komm, mir ärschere Saarländer",
sagt der eine. "Alleh donn", sagt der andere und sie gehen an den Nachbartisch,
an dem zwei Saarländer sitzen. "äh, ihr zwei, wisse ihr, wer die zwei
Allerbleedschde uff da ganz Welt sinn?" fragt der Pfälzer. Die Saarländer kommen
nicht drauf. Da entgegnet der andere Pfälzer stolz: "Is doch klar: Das bin ich
un mai Freind!"
In Zweibrücken ist nach einem Gewitter der Strom ausgefallen. Der Straßenverkehr
bricht zusammen, in den Geschäften gehen die Lichter aus, das Chaos ist perfekt.
Abends kommen alle zu spät nach Hause. "Stell dir vor", erzählt Renate ganz
aufgeregt, "hann isch doch e halb Stunn im Fahrstuhl gehuggt unn es is ainfach
net waitergang, feschtgesteckt hawwe mir, schrecklisch!" "Unn isch erscht",
erzählt Karl, "isch honn geschlah'ne zwai Stunne uf de Rolltrepp' gestann - un
bin net vorwärts komm!"
Ein Pfälzer schleppt sich seit Tagen durch die Wüste, kurz vor dem Verdursten.
Da kommt aus der Ferne ein Saarländer dahergelaufen, der wie ein Marktschreier
ruft: "Schlipse. Schlipse, ich verkaufe Schlipse, wer braucht gute Schlipse!"
"Ich will Wasser", ruft der Pfälzer verzweifelt, "honn Sie kain Wasser?" "Wasser
hann ich kääns", meint der Mann, "awwer Schlipse, ganz billisch"! "Isch brauch
Wasser unn kai Schlipse!", stöhnt der Pfälzer." "Kann ich net helfe", bedauert
der Saarländer und rennt weiter durch die Wüste, immer sein "Schlipse, Schlipse"
rufend. Der Pfälzer aber torkelt weiter und erreicht schließlich halbtot eine
Oase. Mit letzter Kraft richtet er sich auf und klopft an die große, schwere
Eingangstür. Als der Portier öffnet, krächzt der: "Bitte, loß mich sofort rein,
ich brauch Wasser!" Der Portier rümpft die Nase und meint: "Ohne Schlips komme
se do net ninn!"
Läuft ein Pfälzer durch Saarbrücken und hat einen Papagei auf der Schulter
sitzen. Fragt ein Passant: "Na, schwätzt er schunn ebbes?" Antwortet der
Papagei: "Nä, ich hann ne erscht seit drei Daach!"
Was ist passiert, wenn auf einer Autobahnraststätte ein Saarländer angebunden am
Laternenpfahl steht? - Dann ist der Hund alleine in Urlaub gefahren
Der Metzger aus Hauenstein zu seinem Freund: "Du Karl, geschdern honn isch mai
Fraa geamselt!" "Was? Du hasch se net geamselt...! Du hasch se bestimmt
gevögelt!" "Nä, nä net gevögelt, das ah net... Moment , jetzt fällt's mir ain...
Isch hann se erdrosselt!"
Wie viele Pfälzer braucht man um einen Schokoladenkuchen zu backen? - 11: Einer
für den Teig und zehn, die die Smarties schälen!
Wie starb der letzte pfälzische Terrorist? - Er versuchte eine Briefbombe zu
faxen...
Auf dem Bau: Ein Pfälzer und ein Saarländer sitzen in der Pause im Bauwagen.
Sagt der Saarländer: "Ich kann's nimmeh siehn. Seit zwanzisch Johr hann ich jetz
Lyoner uff em Schichtebrot. Wenn ich morje nochemol Lyoner druffhann, stürz ich
mich de Baukrane runner!" Sagt der Pfälzer: "Isch hab auch seit zwanzisch Jahr
immer nur Lewwerwurschd drauf. Wenn morsche da auch widder Lewwewurschd drauf is,
nämm ich mir auch es Lääwe!" Am nächsten Tag sitzen beide wieder im Bauwagen und
packen ihre Brote aus. Der Saarländer: "Schunn widda Lyoner. Jetzte langt's!" Er
klettert auf den Kran und springt in den Tod. Der Pfälzer: "Scho widder
Lewwerwurschd!" Auch er klettert auf den Kran und springt. Die Polizei
untersucht den Fall und fragt zuerst bei der Witwe des Saarländers nach: "Gute
Frau, es tut uns leid was mit Ihrem Mann passiert ist. Können Sie uns vielleicht
sagen, wie das passieren konnte?" Schluchzt die Frau: "Ich weeß jo ahh net! Er
is uffgestann, hat sich geduscht, ich hann em sei Brot gemacht, das hat er sich
dann geholt unn is gang! Alles wie sunnsch aah!" Dann fragen die Polizisten die
Witwe des Pfälzers. Diese schluchzt:" Isch waiß net wie das passiere konnt. Es
war alles wie immer: er is aufgestanne, hot sich geduscht, hot sich sei Brote
gemacht unn donn is er gang!"
Hängen ein Saarländer und ein Pfälzer am Hubschrauber. Da sagt der Saarländer
zum Pfälzer: "Lass los, wir sind zu schwer!!" darauf der Pfälzer: "Lass du doch
los!!" Und so ging es eine ganze Weile. Bis auf einmal der Saarländer sang:
"Life is life!!" Darauf der Pfälzer klatschend: "Nananana na"
Ein Saarländer und ein Pfälzer arbeiten seit 20 Jahren auf'm Bau. Jeden Morgen
veräppelt der Saarländer den Pfälzer mit dem gleichen Witz. Jeden Morgen fragt
er ihn: "äh, Pälzer, kennscht du de Bert?" "Welcher Bert?" "Ei de Camembert!" So
geht das jeden Morgen und immer wieder fällt der Pfälzer auf den Witz herein.
Irgendwann wendet sich der Pfälzer vertrauensvoll an einen Freund, völlig fertig
mit den Nerven, weil er immer wieder auf den Witz hereinfällt. Der Freund sagt
zum Pfälzer: "Ganz einfach, wenn du de Saarländer moije nochmol triffscht, dann
frosche ne, ob er de Mischa kennt, de Betonmischer!" Der Pfälzer reibt sich die
Hänn und freut sich wie a klän Kind, daß er's dem Saarländer endlich heimzahlen
kann. Am nächsten Morgen treffen sich Saarländer und Pfälzer wieder auf'm Bau.
Da fragt der Pfälzer: "äh, Saarländer, kennscht du de Mischa?" "Ei jo klar, das
is doch de Bruder vom Bert!" "Von welchem Bert?" "Ei vom Camembert!"
Warum haben saarländischen Schulkinder durchsichtige Butterbrotdosen? Damit sie
immer wissen, ob sie auf dem Hin- oder Heimweg sind!
Sagt ein Gast in der Kneipe zu seinem Nachbarn: "Ich kenne einen guten
Pfälzer-Witz." Darauf der andere: "Entschuldigen Sie, aber ich bin selbst
Pfälzer." Sagt der erste gelassen: "Gut, daß Sie es sagen, dann erzähle ich ihn
etwas langsamer."
Die größte Erfindung der Menschheit Ein Pfälzer und ein Saarländer streiten um
die größte Erfindung der Menschheit. Der Saarländer: "Für mich is das Rad die
gröschte Erfindung." Der Pfälzer: "Nää, nää, die gröschte Erfindung is die
Thermoskann'!" Der Saarländer: "Was? Die Thermoskann, wieso dann das?" Der
Pfälzer: " Ei paß emol uff: Im Summer, wann's drauße warm is, dann füll ich mir
morjns e kalter Tee in die Thermoskann' unn wenn ich dann ohmens Feierohmend
hann, dann hol ich mir e gudder Schluck kühler Tee aus de Thermoskann, der is
dann immer noch scheen kalt. Unn im Winder, wenn's drauße so eisisch kalt is,
dann füll ich mir die Thermoskann' morjns mit heißem Kaffe, unn wenn ich
Feierohmend hann, dann is der Kaffee immer noch heiß!" Saarländer: "On was is do
besonneres draan?" Pfälzer: "Ei paß uff. Woher wääß dann die Thermoskann, wann
Summer un wann Winder is?"
Ein Pfälzer und ein Saarländer treffen sich auf einem Arbeitsamt an der Grenze
zwischen der Pfalz und dem Saarland. Beide müssen einen Intelligenztest machen,
haben jedoch beide etwas Angst, nicht zu bestehen. Zuerst wird der Pfälzer zu
dem Prüfer ins Zimmer gerufen. Der Prüfer sagt: Ich stelle ihnen 3 Fragen, wenn
sie alle richtig beantworten, haben sie den Test bestanden. Prüfer:1. Frage: Wie
breit ist ein Fußballtor? Pfälzer:7,32 m Prüfer: Sehr gut! Und können sie mir
auch einen Fußballverein in Bayern nennen? Pfälzer:Logisch!1860! Prüfer:
Richtig! Letzte Frage: War Deutschland schon mal Weltmeister? Pfälzer (lacht):
Das wissen sie, das weiß ich und das weiß die ganze Welt! Prüfer: Sie haben
bestanden! Schicken sie mir den nächsten! Der Pfälzer verlässt das Zimmer und
sagt zum Saarländer, der schon ganz nervös ist: Das ist ganz einfach! Merk dir
einfach:7,32 m,1860 und das wissen sie, das weiß ich und das weiß die ganze
Welt! Der Saarländer tritt in das Zimmer ein. Prüfer: Guten Tag! Führen wir
einen kleinen Intelligenztest durch. Saarländer: Kein Problem! Prüfer: Wie groß
sind sie? Saarländer: 7, 32 m! Prüfer (mustert den Saarländer und guckt
verdutzt): Aha, und wann sind sie geboren?!? Saarländer: 1860!! Prüfer wundert
sich und fragt: Kann es sein, dass sie ein bisschen doof sind? Saarländer (ganz
stolz und glaubt er hätte jeden Moment bestanden): Das wissen Sie, das weiß ich
und das weiß die ganze Welt!!!!
Ein Saarländer zu seinem Nachbarn: "Jetzt habe ich endlich ein Zahlenschloss an
meinem Fahrrad. Alle Ziffern sind 5, aber ich verrate nicht, in welcher
Reihenfolge."
Sagt der Saarländer zu seinem Nachbarn: "Treiben Sie Sport?" - "Ja,
Bogenschießen." - "Alle Achtung, Geradeaus ist ja schon schwer genug.
Was ist der Unterschied zwischen einem Saarländer und einem weißen Hemd? "Mit einem weißen Hemd kann man sich überall sehen lassen ..."
Zwei Saarländer und ein Pfälzer sitzen in einem Hotel am Frühstückstisch. Jeder
hat sich sein Teller inklusive weich gekochtes Ei vom Frühstücksbuffet schon
geholt. Der erste Saarländer köpft sein Frühstücksei, schnappt sich den
Salzstreuer und will etwas davon auf sein Ei streuen. Es kommt aber nichts
heraus. Der Saarländer schaut nach warum nicht und sieht dass die Löcher
verstopft sind. Brummelnd stellt er den Salzstreuer wieder hin. Auch der zweite
Saarländer schaut sich den Salzstreuer an und stellt ihn enttäuscht wieder hin.
Kopfschüttelnd ergreift der Pfälzer den Streuer und nimmt sich einen Zahnstocher
aus dem Ständer mit den Gewürzen vom Tisch. Er reinigt mit dem Zahnstocher die
Löcher und siehe da, es kommt wieder Salz. Staunend sagt der eine Saarländer zum
anderen: "Mer kann jo iwwer die Pälzer saage was mer will, technisch gsiehn sin
se uns iwwerleege!"